Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS
 
In Memoria 1

Wanderer aus allen Herren Ländern, Elfen aus fernen Wälder versammelten sich alle zu dem Fest was in der Botschaft in Nerg abgehalten wurde. Das friedliche Fest der Elfen mit der wunderschönen Musik der Elfenbarden verwandelte sich jedoch schnell und unerwartet in ein Abenteuer. Der Met muss vergiftet gewesen sein, denn viele Reisende fielen einfach in der Taverne um und murmelte nach dem Erwachen seltsame Dinge von einem Drachen, der sie geheilt hätte. Träume hatten sie in ihrer Nahtoderfahrung und sahen, dass es hier nicht mit rechten Dingen zu ging. Sie erzählten von einem gequälten Jester, einem Magier, der etwas beschwor und einer Geliebten, die trauert. Meuchler überfielen Reisende noch bevor sie die Festivitäten besuchen konnten und sogar eine Gruppe erzählte von grünem Feuer tief im verzauberten Wald der Elfen. Ungutes war im Gange. Als die Mitternacht erreicht war, kamen auf einmal die ersten untoten Wesen aus dem nahegelegenen Wald und schienen etwas zu suchen. Jedoch wurden sie mit einigen Mühen immer wieder in den Wald zurückgedrängt oder gebannt.
Derweil hatten andere Reisende Hinweise in der Bibliothek gefunden, dass es hier einmal Drachen gegeben hatte, die Elfen sangen ebenso ein Lied von Drachen und einem Kampf. Die Hinweise der von dem Gift wieder erholten Personen stärkte diese These. Es schien so, als müsse hier ein Drache wieder zusammengesetzt werden. Drachenschuppe waren verstreut, Knochen. Flügel schien es auch zu geben. Irgendwo sogar ein Drachenei. Für die Morgenstunden wurden Suchtrupps für die Komponenten zusammen gestellt. Zur fünften Stunde am folgenden Tag sollte ein Ritual stattfinden, was besser erfolgreich war, wenn die Gelehrten recht hatten.
Am Morgen lief ein Gaukler herum, der Haggard, den Händler suchte. Er wollte Rache für den Mord an ihm. Er war offenkundig untot und mit Magie gesegnet worden. Doch Haggard wollte Madokar (so nannte sich der Gaukler) seine Tochter Assija nicht geben, nicht, dass er es gekonnt hätte, denn sie hatte sich vor langen Jahre umgebracht, aus Gram, dass ihr Geliebter Madokar nicht mehr zu ihr kam. Haggard hatte ihr eine Statue errichtet an dem Brunnen, den sie so geliebt hatte. Alle zwei Stunden weinte dieser Brunnen auch Tränen, woher sie kamen, konnte niemand sagen. Dank des Wissens der anwesenden Reisenden, konnte Haggard jedoch davon überzeugt werden, beiden Liebenden endlich ihr Glück wenigstens in der Anderswelt zu gönnen. Assija erfreut sich an ihrem Madokar und zu ihrem Lied, dass die Elfen ihr sangen, nahm sie glücklich ihren Madokar mit sich in die Anderswelt, wo sie nun endlich vereint sind. So konnte Madokar aus den Klauen des anderen Drachen befreit werden.
Die restlichen Komponenten waren teilweise gefunden worden, als gegen Mittag ein riesiges Heer von Untoten auftauchte. Unter ihnen ein Katapult und ein Beholder. Jemand wollte die Erweckung des Drachens sehr deutlich unterbinden. Doch auch dieses Heer konnte mit Magie, göttlichen Beistand und einigem Geschick des Stahles erfolgreich und mit wenig Verlusten geschlagen werden.
Zur fünften Stunde sammelten die Gelehrten und Streiter und begannen das Ritual um die Lichtpyramide der Gaia. Noch während des Rituals erbebte der Wald und eine magische Entladung erhellte den nächtlichen Himmel. Der Nekromant, der die Untoten geschickt hatte und scheinbar auch etwas gesucht hatte, hatte ebenso ein Ritual abgehalten. Es schien erfolgreich.
Das Ritual glückte den tapferen Streitern dennoch und einer von ihnen wurde von Serhai ausgewählt sein Avatar für den Kampf zu sein. Mutig schritt dieser voran um seinen alten Gegner Urzair nun zu besiegen.
Auf dem Schlachtfeld erwartete die Helden ein riesiges Heer von Untoten, mitten unter ihnen Urzair, der andere Drache und an seiner Seite ein unscheinbarer Mann in einer Rüstung mit einem roten Überwurf. Neben ihm standen 7 andere Menschen mit roten Roben. Alles scheinbar Magier und um sie herum ein Heer der Untoten. Die Drachen fochten einen Kampf aus, in dem kein Sterblicher eingreifen sollte und konnte. Sie warfen mit Feuer auf einander, riefen den Segen der Himmel und Elemente herbei und doch behielt keiner die Oberhand. Sie waren sich ebenbürtig und beschlossen sich friedlich zu trennen, denn keiner von beiden würde je gewinnen. Serhai zog nach Westen, Urzair nach Osten und sie waren nicht mehr in Zarorien gesehen.
Aber auf dem Schlachtfeld warteten immer noch die Untoten und ihr Führer. Mutig gingen die Kämpfer, Magier und Helden gegen diese an und gewannen.
...doch etwas fehlte. Die Leiche des Nekromanten, der dieses Unheil erst über Nerg herbeigerufen hatte. Seine Anhänger in den Roben waren gefallen, sein Paladin war gefallen, aber er selber war nirgends unter den Toten zu finden...

 
 
Mitra Global CMS Mitra Global CMS Mitra Global CMS