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Im Anbeginn der Zeit, als die Welt sich formte, formten sich auch die gegensätzlichen Kräfte. Gut und Böse, Hell und Dunkel, Tag und Nacht. Auch Anameera erwachte und streckte sich. Dunkle Augen erblickten das Land der Zeit. Das weiße Anlitz schien im Dunkel der Nacht. Ihr dunkles Gewand verschluckte alles Licht und alles Leben um sie. Die Dunkle war geboren. Lange besah sie die Kreaturen auf der Welt, lange nährten sie die Tiere der Wälder und der Seen. Doch dann kamen denkende Wesen hinzu. Wesen auf zwei Beinen, Wesen, die sie verehrten, ihr Opfer brachten und sie baten, etwas zu tun. Amüsiert betrachtete Anameera diese Wesen und gestand ihnen hier und da eine Bitte zu. Stück für Stück füllten diese Bitten ihre Kraft, mit jeder Bitte und jedem Gebet wurde sie stärker. Sie vergaß die Seelen der Tiere und nahm nur noch die zweibeinigen Wesen wahr. Sie erhellte den Himmel in der Nacht für sie und nahm ihre Seelen in ihre Reich auf, wenn sie sich von der Welt lösten. Doch dann kamen andere. Lichte Gestalten. Gestalten, die den Wesen mehr versprachen. Und sie verdrängten Anameera. Verdrängten sie, bannten sie mit ihrem Licht, bannten sie in die ewige Dunkelheit hinein.
Fünf Jahre sind verstrichen. Fünf Jahre wurde der Lichtkelch nun verwahrt in seiner Gedenkstätte. Doch die Sterne stehen günstig und er wird wieder das Licht der Sonne und den Glanz des Mondes entdecken. Er wird aus seinen dunklen Gefängnis befreit werden und dem Volke Zaroriens gezeigt werden. Zu Ehren dieses mächtigen Artefaktes gibt die Provinz Uri des Landes Zarorien ein Fest, denn der Kelch wurde die letzten fünf Jahre in einem kleinen Tempel in Uri sicher verwahrt. Ihr seid alle geladen, zu dem Fest des Lichtes. Die Provinz Uri wird euch freundlich empfangen Wanderer.
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